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So geht Identity Management heute

Das Personalsystem als Basis fĂŒr automatisiertes und regelbasiertes User Lifecycle Management

Titelbild Identity Management

Entlasten Sie Ihre IT und erhöhen Sie Ihre Datensicherheit!

IT & Datensicherheit

Identity Management

Der SchlĂŒssel zu mehr Effizienz und

Datensicherheit innerhalb Ihrer Organisation! Mit der fortschreitenden Digitalisierung haben sich die Arbeitsbedingungen in den vergangenen 20 Jahren drastisch gewandelt. Ein Arbeitsplatz ist nicht gleich ein Arbeitsplatz, denn die Definition der Begrifflichkeit gleicht nicht mehr der allgegenwĂ€rtigen Definition: Die Bedeutung von „Platz“ in dem Wort „Arbeitsplatz“ ist mittlerweile variabel geworden. Mitarbeiter haben die Möglichkeit unabhĂ€ngig zu sein und nicht nur im BĂŒro, sondern auch Zuhause, im Zug, sogar am Strand - einem x beliebigigem Ort ihrer Wahl - zu arbeiten und das mit mehreren GerĂ€ten. In unserer heutigen, digitalen Welt brauchen die Mitarbeiter zu jeder Zeit und von ĂŒberall Zugang zu Ihren Daten und Systemen, die sie fĂŒr Ihre Arbeit benötigen - einfach, schnell und sicher. Eine enorme Herausforderung fĂŒr die IT-Abteilung und fĂŒr das Management. FĂŒr die IT-Abteilung ist die manuelle Verwaltung der Useraccounts, ZugĂ€nge und deren Berechtigungen organisatorisch extrem aufwendig, technisch komplex und anfĂ€llig fĂŒr Fehler. Das Management ist sich darĂŒber im Klaren: eine fehlerhaft gepflegte Zugangsund Berechtigungsstruktur kann zu unnötigen Kosten, negativen IT-Audits, ReputationsschĂ€den, Verlust von Daten, -Umsatz und -Kunden sowie unzufriedenen Mitarbeiter fĂŒhren. Zudem bieten die Daten in Ihrem Personalsystem eine perfekte Grundlage fĂŒr eine automatisierte, regelbasierte und fehlerfreie Benutzerverwaltung. Entlasten Sie Ihre IT und erhöhen Sie zeitgleich die Datensicherheit in Ihrem Netzwerk! Wie das bei Ihnen im Unternehmen funktionieren wird und was wichtig zu erfahren ist, lesen Sie in diesem Magazin. So geht Identity Management heute!

Identity und Access-Management startet in der Personalabteilung

Identity und Access-Management startet in der Personalabteilung Das Personalmanagement spielt in vielen Unternehmen eine zunehmend wichtige Rolle. Und das ist auch völlig nachvollziehbar, schließlich sind Menschen ihr wichtigster Erfolgsfaktor. Daher werden inzwischen erhebliche Investitionen in die Personalstrategie und die Professionalisierung von Personalprozessen und -systemen getĂ€tigt. Ein schöner Nebeneffekt davon ist die Ausweitung dieser Professionalisierung der HR auch auf andere GeschĂ€ftsprozesse. So können Sie beispielsweise ein modernes HR-System als Ausgangspunkt fĂŒr die Automatisierung Ihres Identity und Access-Managements nutzen und damit Ihren gesamten IT-Betrieb benutzerfreundlicher, effizienter und sicherer gestalten. Wir zeigen Ihnen, wie das geht! Die Bedeutung eines automatisierten Identityund Access Managements Viele Arbeitnehmer sind fast immer online und nutzen tĂ€glich Dutzende Anwendungen – das gilt nicht mehr nur fĂŒr reine „Bildschirmarbeiter“. Heutzutage haben auch der Lagerarbeiter, der Pfleger am Krankenbett oder der Fahrer hinter dem Steuer direkten Zugriff auf ihre Anwendungen und Daten. Gerade bei diesen Usern ist die Benutzerfreundlichkeit entscheidend. Sie mĂŒssen in der Lage sein, ihre Arbeit mit einem Klick oder einer Wischbewegung zu erledigen. Gleichzeitig darf das nicht auf Kosten der Sicherheit und der PrivatsphĂ€re passieren. Mitarbeitende sollten nur auf die Daten zugreifen, die sie tatsĂ€chlich fĂŒr ihre Arbeit benötigen. Außerdem kommt es darauf an, wann, wo und ĂŒber welches GerĂ€t jemand Zugang beantragt. Deshalb muss jeder Mitarbeiter unbedingt sein eigenes Benutzerkonto haben. Wenn Sie diese Konten fĂŒr Hunderte oder gar Tausende von Mitarbeitern verwalten mĂŒssen – mit unterschiedlichen Zugriffsrechten und Einstellungen fĂŒr jeden Mitarbeiter – wird Ihnen schnell klar, dass Identity und Access-Management ein komplizierter Prozess ist. Das Letzte, was wir wollen, ist, dass Identity und Access-Management zu einem neuen Engpass in Ihrer IT-Landschaft wird. Es sollte stattdessen die Digitalisierung vereinfachen und sie nicht noch komplexer machen. Was lĂ€ge also nĂ€her, als diesen Prozess so weit wie möglich zu automatisieren und das HR-System als Quelle zu nutzen? Ewout van Rootselaar vom MarktfĂŒhrer Tools4ever erklĂ€rt: „Das HR-System dient ja dazu, Mitarbeiter zu registrieren, ihre Versetzungen zu verfolgen und auch ihr Ausscheiden zu erfassen. Durch die VerknĂŒpfung des HR-Systems mit unserer Identity und Access-Management-Plattform können wir nun die Daten von neuen und ausscheidenden Mitarbeitern sowie Versetzungen vollautomatisch verarbeiten. Und wir können sie and das Active Directory sowie möglichst viele andere GeschĂ€ftsanwendungen weitergeben – ohne jegliche manuelle Arbeit.“

Neue Rolle fĂŒr das HR-System Dies erfordert natĂŒrlich eine neue Sicht auf die HR-Organisation. Traditionell ist der Aufgabenbereich der Personalabteilung auf die eigenen Mitarbeiter mit unbefristeten ArbeitsvertrĂ€gen beschrĂ€nkt. Sie ist oft noch nicht fĂŒr flexible Einstellungen zustĂ€ndig. Gleichzeitig greifen die Unternehmen immer hĂ€ufiger auf diese flexiblen Mitarbeiter zurĂŒck – von Interim-Managern und FachkrĂ€ften bis hin zu Gastronomiepersonal und anderen ZeitarbeitskrĂ€ften. Auch Einrichtungen des Gesundheitswesens sind oft auf zahlreiche Freiwillige angewiesen. Durch die Einbeziehung dieser Mitarbeiter in den HR-Prozess professionalisieren Sie nicht nur die Personalverwaltung dieser immer wichtiger werdenden Mitarbeitergruppe. Sie können sie dann auch vollautomatisch mit einem eigenen Benutzerkonto ausstatten. Gerade bei dieser Gruppe mit ihren vielen VerĂ€nderungen und der hohen Fluktuation ist es wichtig, dass ihre Konten effizient, fehlerfrei und sicher gefĂŒhrt werden Der Business Case “Indem wir so viele Mitarbeiter wie möglich im HR-System registrieren, und dieses mit der Identity und Access-Management-Plattform verbinden, können wir die Verwaltung der Benutzerkonten oft vollstĂ€ndig automatisieren.” Was bedeutet das fĂŒr die IT und die Organisation? Ewout van Rootselaar von Tools4ever gibt einen Überblick: „In vielen Unternehmen dauert das Anlegen, Ändern und Löschen von Benutzerkonten mindestens 30 Minuten ‚pro Ticket‘. Durch die VerknĂŒpfung des HR-Systems mit unserer IdentitĂ€tsmanagement-Plattform ist der Aufwand fĂŒr den Systemadministrator und/oder Helpdesk-Mitarbeiter praktisch gleich Null. Unserer Erfahrung nach lohnt sich der Einsatz eines Identity und Access Management-Tools fĂŒr Unternehmen mit 200 Mitarbeitern oder mehr. Und das betrifft nur die reinen Effizienzvorteile. DarĂŒber hinaus können Sie oft enorme Einsparungen bei Ihren Lizenzkosten erzielen. Unternehmen vergeben hĂ€ufig schnell neue Lizenzen an ihre Mitarbeiter, wenn beispielsweise jemand eine Anwendung fĂŒr eine bestimmte Aufgabe oder ein Projekt benötigt. Die Lizenzen werden nur selten entzogen, wenn der Arbeitnehmer sie nicht mehr benötigt. Diese stĂ€ndige AnhĂ€ufung von Lizenzen und ZugĂ€ngen fĂŒhrt oft unbemerkt zu enormen Kosten. Durch die automatische Verwaltung der Konten und der damit verbundenen ZugĂ€nge können Sie enorme Einsparungen erzielen. Auf diese Weise sind sie auch automatisch mit den bestehenden strengen Datenschutzvorschriften konform. Indem Sie die Konten und ZugĂ€nge einer Person automatisch und regelbasiert verwalten, garantieren Sie, dass Mitarbeiter nur Zugriff auf Daten haben, die sie auch wirklich fĂŒr Ihre Arbeit brauchen. Außerdem verringern Sie die Gefahr, dass ehemalige Mitarbeiter unbefugten Zugriff auf persönliche Kunden oder Mitarbeiterdaten erhalten. Die Bedeutung dieses Themas ist enorm. Im Falle eines Datenlecks kann die deutsche Datenschutzbehörde Geldstrafen von bis zu 20 Millionen Euro oder 4 % des weltweiten Jahresumsatzes verhĂ€ngen. Ganz zu schweigen von der möglichen RufschĂ€digung und weiteren Schadensersatzforderungen.

IAM startet in HR

Manuell vs. Automatisiert

Manuell vs. Automatisiert Jede IT-Abteilung stĂ¶ĂŸt beim User Lifecycle Management irgendwann an ihre Grenzen. Unaufhörlich mĂŒssen User-Konten erstellt, geĂ€ndert und gelöscht werden. Gleiches gilt fĂŒr die zugehörigen Berechtigungen auf unterschiedlichste Anwendungen in einer hybriden IT-Umgebung – und zwar ohne lange Verzögerungen. Die IT hat 2 Möglichkeiten, diesen Prozess namens User Provisioning zu bewĂ€ltigen: manuell oder ĂŒber eine automatisierte Provisioning-Lösung. Manuell Manuelles Provisioning geschieht oft ad hoc und unstrukturiert. Die Personalabteilung sendet per Ticket oder E-Mail eine Anfrage fĂŒr ein neues Benutzerkonto an die IT-Abteilung. Ein IT-Administrator vergibt die benötigten Berechtigungen fĂŒr jede intern kontrollierte IT-Ressource von Hand. Active Directory oder Azure-Konten, E-Mail-Accounts, Netzwerkordner und Dateifreigaben, Gruppenmitgliedschaften, -berechtigungen, Software-Lizenzen (Office 365, SAP etc.) Bei Beförderungen, Versetzungen, Projektmitarbeit, KĂŒndigungen usw. mĂŒssen Konten und Rechte angepasst bzw. unbedingt zeitnah entzogen werden. DarĂŒber hinaus soll die IT fĂŒr zyklische Audits Berechtigungen inventarisieren und bzgl.

Compliance-Vorgaben ĂŒberprĂŒfen. Eine nie endende, vermeidbare Routinearbeit. Jeder manuelle Änderungsprozess stellt außerdem eine potenzielle Fehlerquelle dar: wenn die Personalabteilung versĂ€umt, einen Austritt an die IT zu kommunizieren oder die IT aufgrund fehlender Infos nicht alle relevanten Berechtigungen erteilt. Solche VersĂ€umnisse sind keine Seltenheit und fĂŒr alle Beteiligten frustrierend, weil Mitarbeiter ohne korrekte ZugĂ€nge unproduktiv sind und der HR und IT-Abteilung doppelte Arbeit entsteht. Noch schĂ€dlichere Auswirkungen und ein enormes Compliance und Sicherheitsrisiko birgt die ĂŒbersprungene De-Provisionierung: eine schleichende AnhĂ€ufung von User-Rechten und nie entzogener Zugriff fĂŒr ehemalige Mitarbeiter. Automatisiert Eine automatisierte Provisioning-Lösung (heutzutage aufgrund der ZukunftsfĂ€higkeit in der Regel ein IDaaS-Tool) löst all diese Probleme. Sie gewĂ€hrt, Ă€ndert und widerruft Berechtigungen automatisch auf Grundlage der Änderungen im Personalsystem. Manuelle Eingriffe durch die IT werden so weit wie möglich vermieden.

Die Provisioning-Lösung wird mit einem Quellsystem verbunden, typischerweise das HR-System. Generell kann aber jedes System, sogar eine CSV-Datei genutzt werden. Mehrere Zielsysteme, in denen Benutzer Berechtigungen benötigen, werden an die Provisioning-Lösung angebunden: z. B. Active Directory, Salesforce, Office 365, SAP etc. Im nĂ€chsten, wichtigsten Schritt werden Business Rules entwickelt. Diese Logik bestimmt, welches Attribut aus den Personaldaten welche Berechtigungen im Zielsystem gewĂ€hrt? Einmal konfiguriert, ĂŒberwacht die Provisioning-Lösung das Quellsystem und modifiziert automatisch alle Zielsystemkonten entsprechend. Starten Sie sofort Mit einer Out-of-the-Box IDaaS-Lösung fĂŒr User Provisioning brauchen Sie nur wenige Stunden mit einem geschulten Consultant, der die Provisioning-Software mit Ihren Quell und Zielsystemen verknĂŒpft, egal ob On-Premise oder schon in der Cloud. Attribute Mapping und Rollendefinition können selbst von der IT-Abteilung eingepflegt und nach Bedarf angepasst werden. Die Produktivsetzung kann im Anschluss an die Einrichtung phasenweise erfolgen. Denken Sie zum Beispiel an ein Go-Live pro Abteilung oder Bereich unter Verwendung der bis dahin fertiggestellten Business Rules. Sie mĂŒssen nicht befĂŒrchten, dass Ihre Mitarbeiter durch die Produktivsetzung ihre Arbeit nicht mehr ausfĂŒhren können. Eher wird die IT-Abteilung sofort eine Entlastung spĂŒren und sich noch besser um die folgenden Schritte kĂŒmmern können. Der Provisioning-Prozess FlexibilitĂ€t ist hierbei oberstes Gebot. Viele Unternehmen verwenden eine große Anzahl von Legacy und/oder proprietĂ€ren Quell und Zielsystemen. Daher unterstĂŒtzt jede gute Provisioning Lösung die Entwicklung benutzerdefinierter Konnektoren und das Mapping komplexer Attribute. Im Vergleich zu manuellem Provisioning sind automatisierte Lösungen schnell, effizient, fehlerfrei und kostengĂŒnstig. Sie befreien das IT-Personal von Routinearbeiten, schaffen Zeit fĂŒr wirkungsvollere Projekte. Da alle Änderungen auf Basis eines unternehmensspezifischen Regelwerks automatisch vergeben werden, geschieht Provisioning immer nachvollziehbar, transparent und vollstĂ€ndig. Kein User wird vergessen, die IT kann jederzeit sagen, wer warum welche Rechte hat. Durch phasenweise Implementation sind die Vorteile von automatisiertem Provisioning sofort spĂŒrbar: MĂŒhelose Benutzerverwaltung, mehr Kontrolle und verbesserte Datensicherheit.

Ein perfekter erster Arbeitstag

Ein perfekter erster Arbeitstag So wird Onboarding zum Erfolg! Gerade zu Beginn eines neuen ArbeitsverhĂ€ltnisses möchten Mitarbeiter mit viel Elan die neuen Herausforderungen angehen. Umso frustrierender ist es, wenn der Motivation bereits am ersten Arbeitstag ein DĂ€mpfer verpasst wird. Anstatt sich an die Arbeit zu machen, heißt es allzu oft auf IT-Ressourcen warten, mit dem Laufzettel durch das Unternehmen eilen oder sich die notwendigen Arbeitsmittel selbst besorgen. Unternehmen stehen heute im Wettbewerb um die besten FachkrĂ€fte und geben dabei fĂŒr das sogenannte Employer Branding viel Geld aus: Sie tunen ihre Anzeigen, geben sich modern auf Karrieremessen, ja sie frischen sogar ihre Arbeitsweisen auf mit Gleitzeit, flexibleren Urlaubszeiten und mit unzĂ€hligen Work-Life-Balance-Angeboten. Doch den ersten Arbeitstag haben viele nicht im Blick. Das mit großer MĂŒhe aufgebaute Bild wird gleich zerstört – der neue Mitarbeiter ist frustriert. Unternehmen verpassen oft beim sogenannten Onboarding neuer Mitarbeiter die Chance, sich positiv hervorzutun und den ersten Arbeitstag zum perfekten Erlebnis zu machen. Der Arbeitsplatz sollte zum Start richtig eingerichtet sein. DafĂŒr sind ein Schreibtisch und der passende Stuhl ebenso wichtig wie die persönlichen ZugĂ€nge zu den Systemen. Und idealerweise lĂ€uft die Vergabe von Benutzerrechten automatisiert ab. Euphorie, Vorfreude und etwas NervositĂ€t: Der erste Tag im neuen Unternehmen ist immer aufregend. Die Kollegen begrĂŒĂŸen, den Schreibtisch einrichten und dann das erste mal den neuen Rechner hochfahren, einloggen und... alles lĂ€uft! Der erste Eindruck zĂ€hlt!

HĂ€ufig ziehen sich die mangelhaften AblĂ€ufe des Onboardings ĂŒber die gesamte Dauer der Anstellung des Mitarbeiters durch bis zum Offboarding: Nach ein paar Jahren im Unternehmen wissen die Verantwortlichen meist nicht mehr, welche SchlĂŒssel die Mitarbeiter ausgehĂ€ndigt bekommen haben. Ebenso unklar ist, welche Zugriffsrechte ein Mitarbeiter hat, wenn identitĂ€tsbezogene Arbeiten schrittweise, undokumentiert und manuell ablaufen. So fĂ€llt es entsprechend schwer, den Mitarbeiter sofort nach Verlassen von allen Systemen und Berechtigungen abzukoppeln – vor Ort (On Prem) und in der Cloud. Es lohnt sich also, die On und Offboarding-Prozesse im eigenen Unternehmen einmal genau unter die Lupe zu nehmen: In vielen FĂ€llen hilft ein professionelles Identity und Accessmanagement, um eventuelle DatenschutzlĂŒcken zu schließen, Sicherheitsrisiken zu minimieren und gleichzeitig den ersten beziehungsweise letzten Eindruck vom Unternehmen zu verbessern

Onboarding erster Arbeitstag

FĂŒnf GrĂŒnde fĂŒr ein automatisiertes Offboarding

FĂŒnf GrĂŒnde fĂŒr ein automatisiertes Offboarding Nicht nur der erste Eindruck zĂ€hlt. Der letzte Eindruck kann ebenso weitreichende Konsequenzen haben: das Offboarding. Verzögerungen beim Offboarding entstehen typischerweise durch einen Mangel an Kommunikation. Oft ist im Unternehmen die Personalabteilung fĂŒr das organisatorische Offboarding verantwortlich. Die IT-Abteilung kĂŒmmert sich um Deaktivierung von Konten und Entzug der Berechtigungen. DarĂŒber hinaus sind Manager involviert, um Probleme im TagesgeschĂ€ft zu vermeiden. Die Trennung dieser Prozesse fĂŒhrt dazu, dass man sich auf rechtzeitige E-Mails oder Spreadsheets verlĂ€sst, um ein vollstĂ€ndiges Offboarding sicherzustellen. Solche manuellen Benachrichtigungen werden jedoch oft vergessen, ĂŒbersehen, gehen im tĂ€glichen Durcheinander verloren oder werden unvollstĂ€ndig verarbeitet. Mit automatisierten Provisioning-Prozessen können Verzögerungen beim Offboarding praktisch eliminiert werden. Finden Sie hier 5 GrĂŒnde, den Offboarding-Prozess fĂŒr eine sofortige und grĂŒndliche AusfĂŒhrung zu automatisieren. Böswillige oder verĂ€rgerte Ex-Mitarbeiter Wenn ein Mitarbeiter gekĂŒndigt wird oder die KĂŒndigung eingereicht hat, ist es möglich, dass er dem Unternehmen in irgendeiner Weise schaden will. Ohne den sofortigen, vollstĂ€ndigen Entzug des Zugriffs auf Netzwerkund Cloud-Ressourcen kann ein scheidender Mitarbeiter umso mehr Schaden anrichten: Geistiges Eigentum, Sales Leads, Informationen zu laufenden Projekten, sensible personenbezogene Daten ĂŒber Mitarbeiter oder Kunden könnten unbemerkt entwendet werden. Die Handlungen eines einzigen böswilligen Ex-Mitarbeiters können zu einem schweren Reputationsschaden oder zum Verlust von AuftrĂ€gen an Konkurrenten fĂŒhren. DarĂŒber hinaus ist der unautorisierte Zugriff ein Verstoß gegen gesetzliche Vorschriften, der massive finanzielle Strafen nach sich ziehen kann. Überblick ĂŒber Accounts und Berechtigungen im Netzwerk Wenn Konten und Berechtigungen nicht widerrufen werden, entstehen verwaiste Konten, die nicht mehr mit einem aktiven Benutzer verbunden sind. Ihr Netzwerk wird unĂŒbersichtlich und es entstehen unnötige Kosten fĂŒr Speicherplatz. Selbst wenn Sie Konten und Zugriffe ĂŒberwachen oder Berichte erstellen können, liefern die verwaisten Konten falsche Daten und verschleiern, wie Ihr Netzwerk strukturiert ist.

Unnötige und teure Lizenzkosten verbrennen Ihr Budget IT-Ressourcen sind nicht billig. Accounts bei CRM-Systemen, Adobe und anderen Anwendungen summieren sich und beeinflussen die laufenden Kosten und das Ergebnis Ihres Unternehmens erheblich. Insbesondere Cloud-Ressourcen erfordern Abonnements von Drittanbietern, wo ungekĂŒndigte Lizenzen praktisch verwaiste Konten sind, die sogar noch Geld kosten. Besonders fĂŒr mittlere und große Organisationen summieren sich die Lizenzkosten schnell. Wenn Sie keine Kontrolle ĂŒber Ihre aktiven, aber ungenutzten Lizenzen haben, wirft Ihr Unternehmen Geld aus dem Fenster. Sofortiges automatisiertes Offboarding fĂŒhrt zu signifikanten Einsparungen, die es Ihnen ermöglichen, dieses Geld auf die hohe Kante zu legen oder dem nĂ€chsten Mitarbeiter im Unternehmen eine Lizenz zu stellen. Verwaiste Konten und Eindringlinge bleiben unbemerkt Selbst wenn der ehemalige Mitarbeiter nicht fĂŒr bösartige AktivitĂ€ten verantwortlich ist, können seine Konten der Zugangspunkt fĂŒr andere Eindringlinge sein. Ohne adĂ€quaten Login-Schutz (Multi-Faktor-Authentifizierung oder sicheres Single Sign-On) sind insbesondere Cloud-Ressourcen extrem anfĂ€llig fĂŒr EinbrĂŒche. Wenn der Eindringling an die Anmeldedaten fĂŒr z. B. Google Drive gelangt ist, braucht er nur die URL des Dienstes und dem Zugriff steht nichts im Wege. Schlimmer noch: Weil die Wiederverwendung von Anmeldedaten fĂŒr mehrere Konten weit verbreitet ist, erhĂ€lt der Eindringling möglicherweise Zugriff auf weitere Ressourcen. Selbst wenn die ursprĂŒnglich gestohlenen Anmeldedaten zu persönlichen Konten des Ex-Mitarbeiters gehörten, könnten diese auch in der Organisation verwendet worden sein. Um noch einmal auf verwaiste Konten zurĂŒckzukommen: Sie sind die perfekte Tarnung fĂŒr Eindringlinge im Unternehmensnetzwerk. Wenn der Offboarding-Prozess nicht schnell oder grĂŒndlich genug ist, gibt es nichts, das das verwaiste Konto als fehl am Platz identifiziert. So hat ein Eindringling plötzlich (im Rahmen der dem Benutzer zugewiesenen Netzwerkberechtigungen) freie Hand. ArbeitsablĂ€ufe laufen ins Leere Die Anpassung der ArbeitsablĂ€ufe nach dem Ausscheiden eines Mitarbeiters ist zwar weniger sicherheitskritisch, aber dennoch Ă€ußerst relevant fĂŒr den Betrieb. Werden Manager und Teamleiter nicht rechtzeitig ĂŒber das Ausscheiden eines Mitarbeiters informiert, können Sie die ArbeitsablĂ€ufe nicht so anpassen, dass Projekte und TagesgeschĂ€ft so nahtlos wie möglich weiterlaufen. Die E-Mails und Anrufe fĂŒr den fehlenden Mitarbeiter laufen ins Leere, Interessenten werden vergessen, Supportanfragen ignoriert, AuftrĂ€ge pausiert. FĂŒr einen kontinuierlich optimalen Betrieb ist es entscheidend, dass die gesamte Kommunikation und die ArbeitsablĂ€ufe des Unternehmens auf Nachfolger oder Kollegen umgelenkt werden. Wenn es beim Offboarding zu Verzögerungen kommt, fallen notwendige Anpassungen durch die Maschen und fĂŒhren zu Ineffizienzen, unzufriedenen Kunden, verpassten Chancen und negativen Ergebnissen.

Automatisiertes Offboarding fĂŒr Effizienz & Sicherheheit Die sofortige AusfĂŒhrung aller User-Lifecycle-Prozesse ist im heutigen modernen GeschĂ€ftsklima immer wichtiger geworden. Langsame, manuelle Reaktionen und ĂŒbersehene Konten und Zugriffe sind ein Wettbewerbsnachteil. Mit automatisierten Offboarding-Prozessen via User Provisioning eliminiert Ihr Unternehmen diese Risiken praktisch. Sie brauchen nicht einmal mehr eine Offboarding-Checkliste. DarĂŒber hinaus gewinnen viele Ihrer Mitarbeiter, insbesondere die IT-Abteilung, erhebliche Bandbreite zurĂŒck. Strategische Projekte mĂŒssen nicht mehr fallen gelassen werden, um sich um unmittelbare Offboarding-Anforderungen zu kĂŒmmern. Wenn eine automatisierte Identityund Access-ManagementLösung mit Ihrem HR-System verbunden ist, kann das Offboarding effektiv mit der Bearbeitung des scheidenden Mitarbeiters durch HR beginnen und enden. Eine Änderung des BeschĂ€ftigungsstatus eines Users im HR-System zeigt dem individuell konfigurierten Identity-Management-Tool, dass Konten und Berechtigungen sofort widerrufen werden mĂŒssen. Die ITAbteilung und die zustĂ€ndigen Manager erhalten weiterhin Benachrichtigungen, aber das automatisierte Offboarding ermöglicht es, alle notwendigen Änderungen ohne manuellen Aufwand direkt im Netzwerk zu verarbeiten. Im Interesse von Datensicherheit und Effizienz trĂ€gt ein automatisiertes Offboarding dazu bei, dass Ihr Unternehmen ernsthafte Sicherheitsrisiken vermeidet, unnötige Kosten eindĂ€mmt und einen reibungslosen Betrieb aufrechterhĂ€lt.

Automatisiertes Offboarding

Intelligentes Role Mining: ein Booster fĂŒr die rollenbasierte Zugriffskontrolle

Über die Role Based Access Control (RBAC, rollenbasierte Zugriffskontrolle) managen Organisationen heute ihre Benutzerkonten und Zugriffsrechte auf transparente und sichere Weise. Dank klar definierten Rollen und Berechtigungen ist sichergestellt, dass alle Mitarbeiter zu jedem Zeitpunkt die passenden Rechte haben. FĂŒr viele Unternehmen scheint es jedoch mĂŒhselig und zeitaufwendig, eine Autorisationsmatrix mit entsprechenden GeschĂ€ftsregeln, Rollen und Berechtigungen auszuarbeiten.

Dabei wĂŒrde sich der Aufwand lohnen, denn nur so lĂ€sst sich ein zukunftssicheres, wirksames Identity Management einrichten. DarĂŒber hinaus ist die Implementierung einer RBAC nicht so kompliziert, wenn man richtig vorgeht. Ein zentraler Punkt ist dabei das Role Mining, das wir im Folgenden erlĂ€utern werden. 14 Intelligentes Role Mining: ein Booster fĂŒr die rollenbasierte Zugriffskontrolle

So funktioniert RBAC

Bei der RBAC (Role Based Access Control) wird jedem Anwender innerhalb einer Organisation eine eindeutige „Rolle“ zugewiesen, die hĂ€ufig an dessen Aufgaben, Abteilung und/oder seinen Standort gebunden ist. FĂŒr jede Rolle werden anschließend Zugriffsrechte auf bestimmte Anwendungen und Daten festgelegt. Bei der RBAC bilden GeschĂ€ftsregeln die Grundlage fĂŒr die rollenspezifischen Berechtigungen, sodass Personen mit derselben Rolle automatisch dieselben Berechtigungen haben. Wenn sich eine Rolle Ă€ndert, werden die Rechte automatisch entsprechend angepasst.

Beispiel: Rollenwechsel automatisch abbilden

Wer beispielsweise in der Finanzabteilung arbeitet, benötigt neben Outlook und Office auch Zugriff auf die Finanzverwaltungssoftware und -daten. Wechselt die Mitarbeiterin in den Vertrieb? Dann wird diese Änderung im Personalsystem registriert und automatisch vom Identity-Management-System erkannt. Auf Grundlage des bestehenden RBAC-Modells werden dieser Anwenderin die „Finanzberechtigungen“ entzogen, und sie erhĂ€lt stattdessen Zugang zum CRM-System. Das geschieht komplett automatisch, d. h. die IT-Abteilung hat nur minimalen Aufwand mit der Benutzerund Berechtigungsverwaltung. Und noch wichtiger ist die vollstĂ€ndige Kontrolle: Niemand hat zu viele, aber auch nicht zu wenige Berechtigungen. RBAC bildet so die Basis fĂŒr Sicherheit und Compliance im Unternehmen. Der Sprung ins kalte Wasser Ein einfaches, ideales Modell, und doch schrecken viele Organisationen vor der Umsetzung zurĂŒck. Immer noch werden Benutzerkonten hĂ€ndisch gepflegt, und auch der Ansatz „vorhandenen Benutzer kopieren“ kommt noch regelmĂ€ĂŸig vor. Der Übergang von einer solchen manuellen Vorgehensweise zu einem strukturierten, rollenbasierten Ansatz mit abgestuften Rollen und GeschĂ€ftsregeln kann herausfordernd wirken. Wie entwerfe ich ein komplexes Schema mit Dutzenden von Rollen und Berechtigungen? Wie integriere ich Abteilungsleiterinnen und andere SchlĂŒsselpersonen in den Prozess? Wie lange wird es dauern, bis ein tragfĂ€higer Kompromiss erreicht ist? Und ist das Modell nicht schon veraltet, bevor wir fertig sind? Das sind verstĂ€ndliche Sorgen, die der folgende Ansatz aber vielleicht entkrĂ€ften kann. Foto: South_agency/istockfoto.com

RBAC Schritt fĂŒr Schritt dank Role Mining

Die meisten Informationen, die fĂŒr eine Autorisationsmatrix benötigt werden, sind meist schon vorhanden, denn auch bei einer manuellen Berechtigungsverwaltung wurde selbstverstĂ€ndlich bereits ĂŒber die benötigten Benutzerkonten und Zugriffsrechte nachgedacht. So haben Finanzmitarbeiter mit Sicherheit bereits Zugriff auf die Finanzsysteme und VerkĂ€ufer auf das CRM und das ERP-System. Möglicherweise sind die Berechtigungen dabei nicht konsistent vergeben und es gibt den einen oder anderen Fehler sowie unnötige Berechtigungen, aber die Grundlage sollte vorhanden sein. Aber wie entschlĂŒsseln und analysieren wir diese Informationen, um daraus eine erste Rollenmatrix zu entwickeln? Genau dazu dient Role Mining, ein mĂ€chtiges Werkzeug, das einen Top-Downund einen Bottom-Up-Ansatz vereint.

Role Mining: zentrale Schritte

  1. Ein Inventar der bestehenden Rollen aufstellen: Von oben nach unten (Top-Down) werden alle Rollen erfasst, die in der Personalverwaltung existieren.

  2. Ein Inventar der bestehenden Berechtigungen (bzw. Berechtigungsgruppen) aufstellen: Aus den Anwendungen und IT-Systemen, wie z. B. (Azure) Active Directory, werden von unten nach oben (Bottom-Up) die aktuell tatsÀchlich zugewiesenen Berechtigungen und Gruppen ausgelesen.

  3. Ein RBAC-Konzept entwerfen: Die Ergebnisse aus Schritt 1 und 2 werden zusammengefĂŒhrt und analysiert, um Muster in den Berechtigungen zu ermitteln, die in ein erstes Konzept mit Rollen und zugehörigen GeschĂ€ftsregeln einfließen.

  4. Das Konzept mit Stakeholdern wie z. B. Abteilungsleitern evaluieren: Nun werden Fehler und unerwĂŒnschte Effekte (zum Beispiel AnhĂ€ufungen von Berechtigungen) ausgewertet und beseitigt. Damit wird aus dem Konzept ein erstes verwendbares Modell.

  5. Das Ergebnis ist eine Basisversion des Rollenmodells, das sich im GeschÀftsbetrieb anwenden lÀsst.

Von hier aus lĂ€sst sich das Modell erweitern, aktualisieren und an neue Erkenntnisse und Gegebenheiten anpassen. Role Mining kombiniert demnach geeignete technische Werkzeuge (zur Gewinnung der Daten aus dem Directory und den Personalsystemen) mit der Analyse dieser Daten und einer zielgerichteten Beratung, um daraus ein erstes Rollenmodell fĂŒr die Organisation zu entwickeln. Der große Vorteil ist dabei, dass Sie nicht von null an beginnen mĂŒssen, um ein RBAC-Modell zu erstellen. Die ermittelten Rollen und GeschĂ€ftsregeln stellen einen wertvollen Startpunkt dar, von dem aus mit allen Beteiligten weitergearbeitet werden kann. So erreichen Sie gemeinsam in kurzer Zeit Ihre erste RBAC-Implementierung.

RBAC simpel halten und Ausnahmen automatisieren

RBAC simpel halten und Ausnahmen automatisieren Zwei genau identische Rollen, das kommt so gut wie nie vor. Auch wenn die primĂ€re Aufgabe von zwei Mitarbeitern vielleicht dieselbe ist, gibt es doch zahlreiche Abweichungen und Ausnahmen. Beispielsweise kann jemand eine spezielle Aufgabe haben oder an einem bestimmten Projekt arbeiten. Oder ein Mitarbeiter wird Mitglied im Betriebsrat oder lĂ€sst sich zum BetriebssanitĂ€ter ausbilden – all das fĂŒhrt dazu, dass diese Person spezifische Rechte benötigt, was eine Autorisationsmatrix sehr schnell sehr komplex machen kann.

  • Rollenmodell auf die sogenannten Erstrechte begrenzen (Standardberechtigungen der primĂ€ren Rolle).

  • ZusĂ€tzliche Rechte als optionale Berechtigungen ergĂ€nzen (z. B. teure Einzelanwendungen oder Projektzugriffe).

  • Optionale Rechte ĂŒber Self-Service bzw. Service Automation steuern, inklusive sauberer Genehmigungsprozesse.

  • Dienstleistungskatalog ĂŒber automatisierte Konfigurationsregeln aktuell halten (neue Freigaben erscheinen direkt).

Mehr zum Role-Mining-Konzept von Tools4ever

Wenn eine Organisation noch kein Rollenmodell hat, fĂŒhren wir zunĂ€chst ein Data Mining im Personalsystem und der Nutzerverwaltung durch, um aus diesen Daten ein erstes RBAC-Modell zu erstellen. Diese Methode des Role Mining erfordert neben der technischen Datengewinnung auch Methoden zum Analysieren, Verifizieren und Auswerten, damit eine wertvolle Basis entstehen kann. Dabei geht es unter anderem darum, vorhandene Fehler oder unerwĂŒnschte Effekte, zum Beispiel AnhĂ€ufungen von Berechtigungen, zu bereinigen. Unsere Beratungsexperten haben viel Erfahrung in diesem Bereich und wĂŒrden sich freuen, Ihnen mittels eines klar definierten Role-Mining-Projekts zu helfen, in kurzer Zeit eine Autorisationsmatrix in Ihrer Organisation einzurichten.

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